Diagnostik

Damit eine Kryptopyrrolurie diagnostiziert werden kann, führt Ihr Behandler zunächst eine ausführliche Familien- und Eigenanamnese mit dem Patienten durch. Deuten gewisse Symptome und Beschwerden auf eine KPU hin, wird er noch detaillierter auf die Entwicklung, bisherige Erkrankungen oder Unfälle eingehen, angefangen bei der Geburt bis zum aktuellen Zustand. Eventuell wird er auch nach der Schwangerschaft fragen, da in dieser Zeit wesentliche Weichen für das spätere Leben gestellt werden.
Zu den klinischen Verdachtsmomenten gehören unklare neurologische Ursachen, Hirnfunktionsstörungen, Gedächtnisstörungen oder andere Symptome unklarer Herkunft. Im Fragenkatalog enthalten sind auch weniger medizinische Fragen z. B. nach Träumen (Menschen mit KPU haben meist keine Erinnerung an Träume) oder wie der Zustand ihres Schreibtisches aussieht, der sich bei Betroffenen häufig in einem chaotischen Zustand befindet. Zur Bestätigung eines KPU-Verdachtes veranlasst der Arzt im folgenden Schritt eine Urin-Analyse.

KPU-Test

Die Kryptopyrrolurie kann durch einen Kryptopyrroltest (KPU-Test), in verschiedenen Laboren erfolgen und bestätigt werden. Dazu wird der konzentrierte Morgenurin herangezogen, weil die meisten Menschen mit KPU so genannte „Nacht-Ausscheider“ sind, d. h. sie scheiden in der Nacht vermehrt Kryptopyrrol aus.

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